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Die Geschirr­spül­maschine

Eheretter und Haushaltshelfer.

Die Geburt der Einbauküche

Geschirrspülen ist ein notwendiges Übel. Und schon vor langer Zeit begannen die Versuche, diese ungeliebte Tätigkeit an Maschinen zu delegieren. Der Vorläufer der Geschirrspülmaschine, wie wir sie heute kennen, wurde dann auf der Weltausstellung in Chicago 1893 vorgestellt.

Josephine Cochrane musste selten zur Geschirrbürste greifen. Ihr Mann hatte es mit Kurzwaren zu Wohlstand gebracht und das Ehepaar verbrachte die Zeit lieber mit Dinner-Partys als mit Hausarbeit. Ihre Gäste bewirtete Cochrane mit einem chinesischen Service aus dem 16. Jahrhundert. Das Aufräumen übernahm das Personal. Als sie eines Morgens mehrere beschädigte Teller des kostbaren Porzellans entdeckte, war sie so verärgert, dass sie den Abwasch fortan selbst übernahm.

Das war der Impuls für eine Erfindung, die heute in 75 Prozent der amerikanischen und europäischen Haushalte Ehestreitigkeiten verhindert, die Umwelt schützt und Zeit spart: der Geschirrspüler. Gemeinsam mit dem Eisenbahnmechaniker George Butler entwickelte Cochrane einen Kupferkessel, in dem Geschirr auf einem motorgetriebenen Rad mittels heißen Seifenwassers gespült wird. Als erste Frau überhaupt meldete sie ein Patent an und stellte den Prototypen auf der Weltausstellung in Chicago der Öffentlichkeit vor. Dass der Geschirrspüler erst in den 70er Jahren ein kommerzieller Erfolg wurde, hatte ganz profane Gründe: Zu Cochranes Zeiten waren Tellerwäscher günstig. Später, zum Beispiel 1929, als Miele in Deutschland die erste elektrische Spülmaschine auf den Markt brachte, war die Technik immer noch zu teuer. Außerdem gehörte das Spülen zu den traditionellen Aufgaben der Hausfrau. Im Laufe der 1960er Jahre brachen diese Strukturen auf, die Gleichberechtigung zog auch in die Küchen ein, der Geschirrspüler wurde so selbstverständlich wie Kaffeemaschine oder Backofen. Seitdem entwickelten sich die Maschinen rasant weiter: Heute sind die Geräte viel wirtschaftlicher als das traditionelle Spülen mit der Hand: Haushalte mit Spülmaschine verbrauchen nur etwa halb so viel Wasser und ein Drittel weniger an Energie. Mit der Spülmaschine löst sich eine Menge Konfliktpotential in Luft auf und es wird Zeit gewonnen.

Wohin die Entwicklung des Geschirrspülers geht, zeigen die Geräte, die KüchenTreff seinen Kunden anbietet: zum Beispiel das WLAN-fähige Designmodell iQ700 speedMatic von Siemens. Oder das besonders geräuscharme „SuperSilence“ von Bosch und das umweltfreundliche Modell ProCleanTM von AEG. Angesichts der Vielfalt, die ihre Idee hervorgebracht hat, wäre Josephine Cochrane sicherlich begeistert.

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